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Der Beginn als Bauernhaus

RICKATSCHWENDE 1

Die Bauern waren arm, die mit ihren Familien und ein paar Tieren in Rickatschwende lebten, und ihre Häuser waren bescheiden. Als kurz nach 1900 die Idee Gestalt annahm, das Bauernhaus Rickatschwende Nr. 1 in ein Ferienheim für Kinder samt Gasthaus umzubauen, gab es dorthin nur einen Güterweg durch den Wald. Die Initiatorin des Kinderheims scheute weder Mühsal noch Kosten, ihren Traum zu verwirklichen. Diesen zerstörte der 1. Weltkrieg. Das Kinderheim wurde 1923 zum Alpengasthaus, zu dem man wandern, aber nicht fahren konnte. Eine Straße gab es erst ab 1931, allerdings durfte diese bis 1948 nur eingeschränkt benutzt werden. Trotzdem verstanden es die Gastgeber, zu allen Jahrszeiten Wanderer und Sportler zu bewirten und zu verwöhnen. Die Erweiterung des Alpengasthofs zu einem mondänen Kur- und Sporthotel begann 1975 und endete 1978 in einem Konkurs.
 
Foto: 
Atelier Heim, Alpengasthof Rickatschwende mit Säntisblick, Stadtarchiv Dornbirn, 1920–1930