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Was versteht man unter einer Kurkrise? Ist davon jedermann betroffen?

Wer sich sorgfältig auf die Regenerationskur nach Dr. F. X. Mayr vorbereitet, die Zufuhr von fetten, schweren, sauren wie süßen Nahrungsmitteln reduziert und auch den Konsum von Alkohol wie Nikotin während der Vorkur bewusst eindämmt, wird eine mögliche Kurkrise nur in sehr leichter Form erleben. Sie äußert sich bei jedem Menschen verschieden. Bekannt sind ihre Symptome wie Schwindel, Kopfweh, Herzklopfen, Müdigkeit.

Wer sich jedoch mit einer üppigen Henkersmahlzeit in die Regenerationskur verabschiedet und auch eine Vorkur negiert hat, der spürt den Angriff auf die Reserven des Körpers stärker. Die Reserven lagern in den Fettzellen, im Blut, im Bindegewebe, in den Muskeln. Bei der gewünschten Mobilisierung werden Fettsäuren aus den Fettzellen, Zucker aus den Eiweißkörperchen sowie fett- und wasserlösliche Giftstoffe aus Bindegewebe und Muskeln gelöst. Dieser Vorgang kann in den ersten Tagen zu einer Rückvergiftung führen, welche zu den erwähnten Symptomen der Kurkrise führen kann. Sie können dieser durch eine Vorkur vorbeugen und eine mögliche Krise während der Kur mit viel Bewegung in frischer Luft
überwinden.